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Slackline

Der neue Trendsport aus den USA: Slacklinen

Sie spannen ihr Band im Park zwischen Bäumen, auf der Straße zwischen Zaunpfählen oder suchen sich geeignete Masten am Stadtstrand: Slackliner ziehen mit ihrem Trendsport die Aufmerksamkeit der Medien auf sich.

Slacklinen ist in den USA bereits seit Jahrzehnten beliebt und findet nun auch in europäischen Metropolen immer mehr Anhänger. Eine Slackline ist ein etwa zweieinhalb Zentimeter breites und bis zu 50 Meter langes gespanntes Schlauchband, auf dem man – mit entsprechender Übung – balancieren und laufen kann. Der Sport mag auf den ersten Blick wie Seilakrobatik anmuten, ist in Wirklichkeit aber viel mehr: Anders als das Seil im Zirkus ist die gespannte Slackline weich und elastisch, wodurch ein ständiges Ausgleichen der Seilbewegungen nötig ist. So ist Slacklinen eine Trainingsform, die Gleichgewichtssinn, Reaktionsvermögen und Körperbeherrschung fördert und in idealer Weise den gesamten Muskelapparat trainiert.

Der Reiz des Seils

Am meisten Fun bringt der Balanceakt auf der Slackline unter freiem Himmel und mit Freunden – daher ist das Band der optimale Begleiter im Park oder Beachclub! Neben dem Spaßfaktor hat das Slacklinen weitere positive Nebeneffekte: Körperbeherrschung und Gleichgewichtssinn werden trainiert – zwei Grundvoraussetzungen für viele Sportarten, allen voran Klettern, Skaten, Snowboarden, Tanzen oder Mountainbiken.

Anfänger auf der Slackline brauchen ein bisschen Mut, Freude am Nervenkitzel, etwas Geduld und am besten einen Trainings¬partner, an dessen Schulter man das Stehen auf dem Band am besten trainieren kann. Die Geduld wird belohnt: Slackliner schwärmen von dem erhebenden Gefühl, die ersten Schritte auf dem Seil geschafft zu haben. Das Erfolgserlebnis lässt nicht lange auf sich warten; nach einer Viertelstunde sind die ersten Schritte geschafft.

Back to the Roots

Die Slackline wurde von den Kletterern des Yosemite Valleys erfunden. Bereits in den frühen achtziger Jahren vertrieben sie sich die Zeit damit, auf den Absperrketten von Parkplätzen zu balancieren. Schließlich gingen sie dazu über, Schlingenmaterial zu verwenden, das sie mit Hilfe von Karabinern auf Kniehöhe zwischen zwei Bäumen spannten. Auch in extremen Höhen lässt sich die Slackline spannen, man spricht dann von der so-genannten Highline. Neben dem reinen Balancieren geht es hier auch darum, einen Abgrund zu überwinden. Die Highline bleibt jedoch den Profis vorbehalten. Zum einen wegen der außerordentlichen psychischen Herausforderung, zum anderen wegen des erforderlichen technischen Know-hows zum Spannen und Befestigen des Bands sowie zur Selbstsicherung.

Absolute Beginners

Wer den Trendsport Slacklinen in der eigenen City zum ersten Mal ausprobieren will, benötigt ein Slackline-Set – also zwei Schlauchbänder, die mittels einer Ratsche miteinander verbunden werden – und zwei Befestigungspunkte (beispielsweise zwei Bäume). Das Slackline-Set „BASELINE“ von AustriAlpin besteht aus zehn Metern Schlauch¬band mit vernähtem Ende und Baumschutz und einer Schlauchbandschlinge mit Spannelement und Fangsicherung. Das Set in der mitgelieferten Netztasche kann dank Gebrauchsanleitung und einem Gewicht von nur 1.465 Gramm überallhin mitgenommen und eingesetzt werden.